00:00:09: Hallo miteinander, eine neue Ausgabe von G wie Gott suche auf der Suche nach Gott in der Bibel und in der Welt.
00:00:19: Heute mit der Frage was macht dir eigentlich Mut wenn du dich bedrängt fühlst und besorgt oder ja so ausgelaut?
00:00:31: Was gibt ihr dann Kraft?
00:00:33: Und ich denke dabei an einen Satz, der von Jesus Christus im neuen Testament gesagt wird.
00:00:40: Da steht kommentär zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid.
00:00:45: ich will euch erquicken was bedeutet?
00:00:48: Ich will euch quick lebendig machen!
00:00:52: Und es steht dabei in einer langen Tradition von Menschen, die das durchs alte Testament hindurch schon gemacht haben.
00:01:00: Menschen Mut zugesprochen haben und einer von diesen Leuten ist der Prophet Yremia Und von dem möchte ich dir jetzt erzählen und zwar weil er ist in der Situation.
00:01:17: Das kann man vom Feeling hier durchaus mit heute vergleichen.
00:01:21: wenn Du wirklich an dich heranlässt, dass wir eine ökologische Katastrophe haben im Moment.
00:01:28: Wenn du an dich ranlässte die Ungerechtigkeiten in dieser Welt zwischen superreichen ganz wenigen Leuten und bitter-bitter armen Menschen ganz vielen... wenn du an Dich heranläst das Menschen extremistisch politisch sich engagieren und dem Hass folgen also da kann einem schon übel war, so wie den Leuten damals auch als der Prophet Jeremia lebte.
00:01:57: Und zwar ist folgendes passiert... Die Weltmächte damals, so Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus waren erst mal Ganz früh die Ägypter, dann irgendwann die Asyra.
00:02:16: Dann die Babylonier ganz spiel später dann die Griechen und die Römer.
00:02:22: Und ja, Viremia lebte in der Zeit der babelonischen Gefangenschaften.
00:02:31: Die Babelonia haben sich das abgeguckt von den asyrischen Vorgängern.
00:02:36: Das lief dann nämlich so, wenn die Assyrer ein Volk überfallen haben und sich ihr Land einverleiben wollten.
00:02:42: Haben sie erst mal die Herrscher gekidnappt?
00:02:46: Haben denen die Augen ausgestochen und sie krass gefoltert?
00:02:50: Und das Ganze haben Sie auf riesigen Wandrillieffen dargestellt damit ausländische Diplomaten sofort sehen konnten woran sie sind, wenn sie sich nicht den Assyran unterwerfen.
00:03:01: Diese Wandrillieffer gibt es immer noch furchtbar Und dann haben sie immer die oberen Zehntausend.
00:03:09: Daher kommt auch der Begriff aus ihren Ländern entführt und woanders angesiedelt, sodass im eigentlichen Land nur noch Leute blieben, die gerade mal Aqabao konnten aber keinen Staat organisieren oder keine Nation organisieren.
00:03:26: Das haben die Babylonier also mit Israel gemacht.
00:03:33: Siebhundertzwanzig war schon das Nordreich Israel.
00:03:37: Israel war damals geteilt gewesen, durch die Assyra ausgelöscht worden auf diese Weise.
00:03:42: und dann fünfundundneinzig vor Christus also auch das Südreich Juda.
00:03:49: Und ja... Die Leute hatten dann den König abgesetzt einen neuen König eingesetzt, König Zittkia Und Zidkiya.
00:04:02: aber, der wollte sich damit nicht abfinden.
00:04:06: Der hat sich dann also mit anderen Mächten zusammen getan so kleinen Mächte, so kleinen Fürsten Moab Amon Edom.
00:04:15: Also die lebten da so alle auf derselben Ecke und ja die wollten das also ändern.
00:04:25: und Da gab es dann also Propheten die gesagt haben Ja Babylonische Gefangenschaft unseres Volkes, die wird nur noch kurz dauern.
00:04:35: In zwei Jahren ist das alles vorbei.
00:04:37: aber Jeremia hat also den Ruf Gottes gehört und hat gesagt ne das sind falsche Propheten.
00:04:45: Und hat sich also hingestellt und sich einen Joch um den Hals gelegt So ein Ochsenjochen gesagt dass es was passieren wird Babylon wird uns weiter unterdrücken und auch viel schlimmer wenn wir uns gegen sie auflehnen.
00:05:03: Also man kann das sich so vorstellen, dass die Propheten damals so richtig Straßentheater gemacht haben und der Prophet Rananya ist dann gekommen hat es ja auch genommen und zerbrochen.
00:05:15: ihre Mia ist einfach weg gegangen.
00:05:17: aber später zeigte die Geschichte, dass er also recht behalten sollte weil nachdem sich dann Israel aufgelehnt hatte Da gab es dann eine zweite Deportation und dann haben die Babylonien nur noch zehn Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner im Land belassen.
00:05:37: Du kannst dir das so vorstellen, wie wenn du heute an den siebten Oktober denkst, an diese krasse Gewalt... ...und an das was dann in Grasastreifen gefolgt ist ungefähr so musst du dir das an Zerstörung
00:05:51: vorstellen.".
00:05:52: Okay, das ist also alles passiert.
00:05:54: Das war ganz schwierig eine sehr, sehr schwierige Zeit und vor dieser zweiten Deportation trat der Prophet Jeremia auf.
00:06:03: Und Jeremiah hat dann den Menschen in Babylon einen Brief geschrieben und dieser Brief enthält folgende Worte.
00:06:15: So sagt Gott der Gewalten die Gottheit Israels zu allen in der Verbandung, die ich aus Jerusalem in die Verbandung nach Babel geführt habe.
00:06:25: Baut Häuser und Wohnt darin, pflanzt Gärten und verzehrt ihren Ertrag, heiratet und bekommt Söhne und Töchter, verheiratet eure Söhnen und Tächter so dass auch sie Söhner und Tökter bekommen.
00:06:39: Vermehrt euch dort, werdet nicht weniger!
00:06:41: Seit um das Heil der Stadt, in das ich Euch, in die Ich Euch Verband habe besorgt, betet um Ihre Willen zu Gott denn in Ihrem Heil liegt Euer
00:06:50: Heil.".
00:06:51: Ja, so sagt das Gott der Gewalt und die Gottheit Israels.
00:06:55: Lasst euch nicht von den Leuten täuschen, die bei euch profetisch tätig sind oder orakel geben.
00:07:01: Hört nicht auf die Deutungen eurer Träume, die ihr träumt – also wie Chananya, da er immer nur Positives prophezeit hat!
00:07:08: Denn jene Leute erfinden falsche Prophezeiungen in meinem Namen.
00:07:12: Ich habe sie nicht gesandt.
00:07:14: So Gottes Spruch.
00:07:17: Sondern so sagt Gott Wenn für Babel siebzig Jahre vorbei sind, will ich mich um Euch kümmern.
00:07:23: Ich werde an Euch die Zusage meines Wohlwollens erfüllen und Euch an diesen Ort zurückbringen!
00:07:29: Ich allein weiß was ich mit Euch vor habe so Gottes Spruch nämlich Pläne des Friedens und nicht das Unglücks – ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben.
00:07:40: Wenn Ihr mich ruft wenn Ihr kommt und zu mir betet werde ich Euch hören.
00:07:44: Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden.
00:07:46: Ja wenn ihr von ganzen Herzen nach mir fragt werde ich mich Von euch finden lassen.
00:07:52: so Gottes spruch.
00:07:53: Ich werde euer schicksal zum guten wenden und euch aus allen nationen Und von allen orten sammeln wohin ich euch zerstreut habe.
00:08:02: so goddess spruch?
00:08:03: Ich bringe euch an den ort zurück von dem ich euch in die verbannung weggeführt habe.
00:08:10: also Der Profet Jeremia, der sagt den Leuten ja im Grunde findet euch ab mit dieser schwierigen Situation versucht mit ihr zu leben.
00:08:24: Und er macht das so wie wir heute in der modernen Traumotherapie das genau auch so sehen.
00:08:30: und ich.
00:08:30: er sagt lebt ein gutes Leben baut Häuser wohnt darin pflanzt Garten und verzehrt ihren Ertrag, zieht Söhne und Töchter groß, dass sie auch wieder Söhnen und Törcher kriegen können.
00:08:44: Also kümmert euch um ein schönes gutes Leben.
00:08:48: Und gleichzeitig sagt er auch mit das musste man damals nicht dazu sagen glaubt an Gott, an den einen Gott liebt ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, vom ganzen Gemüt mit all eurer Kraft und Euren Nächsten wie Euch selbst.
00:09:03: warum?
00:09:05: weil Gott für uns Pläne des Friedens hat und nicht das Unglücksweiler uns Zukunft und Hoffnung geben will.
00:09:14: Und jetzt ist ja die Frage, dass es ja die Art-und-Weise wie der Profetiere Mia das damals gemacht hat für die Menschen in Babylon?
00:09:24: Wie ist es denn heute?
00:09:26: also wie findest du angesichts der Krisen unserer Zeit angesichts der Zerstörung, angesichts des Hasses und angesichts deiner eigenen Probleme und Sorgen und Nöte die genauso wichtig sind in unserem Erleben.
00:09:43: Also wie findest du angesichts all dessen Lebensmut, Lebensfreude und zwar so dass du nicht verbitterst und auf andere Hass ausübst sondern das Du ein Mensch bleibst da weiter.
00:09:55: Gott liebt uns sein nächsten wie sich selbst.
00:09:57: sie geht es eigentlich.
00:10:00: Und ich habe mal geguckt, was sind es eigentlich für Leute für mich?
00:10:04: Die das für mich sind.
00:10:07: Und ich muss sagen... Ich erinnere mich dann nicht an einen Brief wie den von Yremia.
00:10:12: Ich erinner mich auch nicht so an Lieder oder so sondern ich erinnert mich an Menschen und zwar Menschen, von denen ich den Eindruck hatte Auch wenn es schwierig läuft ist da dieses Glänzen in ihren Augen machten die so einen fröhlichen Eindruck auf mich und zwar zugewandt zu anderen, als hätten sie ein ganz spannendes interessantes Leben.
00:10:39: Das hat mich als junger Mensch sehr fasziniert.
00:10:42: wegen dieser Leute bin ich zum Christentum gekommen.
00:10:45: das waren nur alles christinnen und christen Und einer steht für die stellvertretend und den will ich euch jetzt vorstellen.
00:10:55: Das ist praktisch der Jeremia unserer Zeit für mich gewesen, da lebt leider nicht mehr Frère Roger aus TC.
00:11:03: Weiß nicht ob du die Gemeinschaft von TC kennst?
00:11:05: Guck mal im Internet nach einfach auf YouTube.
00:11:08: Da findest du ganz ganz schöne Gesänge von dieser Gemeinschaft die Frau Roger im Zweiten Weltkrieg gegründet hat.
00:11:15: Da hatte nämlich ein Haus in Frankreich jenseits der Besetzungsgrenze von der deutschen Wehrmacht, also erlebte im nichtbesetzten Teil und hat dort Kriegsweisen, Kriegsflüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen mit ein paar Freunden zusammen und dann später nach dem Krieg haben sie sich um deutsche Gefangene gekümmert.
00:11:35: Also einen Ort der Versöhnung!
00:11:37: Und die kamen da also schon früh auf die Idee wir sind hier Christen Ja, das waren nur Männer.
00:11:43: Wir sind hier Christen.
00:11:45: Lass uns doch eine Gemeinschaft gründen und zwar was die erste ökumenische Gemeinschaft von Mönchen, die aus verschiedenen Glaubenskonfessionen kamen also katholisch evangelisch russisch orthodox freikirchlich glaube ich auch und haben da Mönchsmäßig zusammengelebt, so monastisch mit Gebetszeiten täglichen.
00:12:10: Na stille und dann eben Arbeit für ihre Mitmenschen.
00:12:14: Und dieser Ort hat also so sehr ausgestrahlt, dass sehr viele junge Leute da sehr fasziniert von waren und zu dem ersten großen Jugendtreffen dieser Gemeinschaft vierzigtausend Leute kamen.
00:12:29: Diese Tradition hat sich seit neunzeits sechsundsechzig dort gehalten.
00:12:33: Seit diesem ersten großen Treffen jedes Jahr sind dort hunderttausende Jugendliche in etwa zusammen um miteinander zu beten... ...zu singen miteinander zu diskutieren und sich auszutauschen.
00:12:48: Darüber wie kann ich meinen Glauben leben?
00:12:54: Und ich selber war da als junger Mensch auch, ich war da sehr fasziniert von weil das einfach so eine Gemeinschaft ist die sehr fröhlich ist.
00:13:05: diese Gesänge- und Gottesdienste Diese Kirche ist sehr einfach aber es alles sehr schön und die jungen Leute die dahin kommen sind eben alle sehr sehr fröhlich und sehr aufgeschlossen.
00:13:16: Und die Gemeinschaft hält also viele Treffen auch in der ganzen Welt ab, sodass man so davon ausgehen kann dass ungefähr zwanzig Millionen Jugendliche schon seit Gründung dieser Gemeinschafter sich damit beschäftigt haben.
00:13:36: Ich werde jetzt mal einige Sachen dir erzählen was der Frère-Rogé gesagt hat.
00:13:40: Frère Rougé hat also Sachen gesagt wie Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast – auch wenn es noch so wenig ist.
00:13:50: Aber lebe es!
00:13:53: Oder ob wir von Christus wissen oder nicht?
00:13:56: Er is da ganz nahe bei jedem, auch bei dir.
00:14:01: Oder aus diesem Geist heraus mache deine Wohnräume zu einem Ort an dem andere immer willkommen sind, zu einem Haus des Friedens und gegenseitigen Verzeihens Oder ganz grundsätzlich am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden.
00:14:20: Die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen – Inbarmherzigkeit für jeden Menschen!
00:14:28: Also ich selber durfte Frérogé sogar einmal aus einiger Entfernung erleben.
00:14:34: Und für mich hat er das auch ausgestrahlt und gerade die Leute, die viel mit ihm gelebt haben, haben es für mich auch aus gestrahlt.
00:14:43: Diese Gemeinschaft gibt es bis heute.
00:14:45: Man kann sie als Mensch über thirty-fünf besuchen.
00:14:48: Das sind aber begrenzte Plätze.
00:14:51: Ja ist eben ein Ort der Jugendbegegnung.
00:14:59: Person, so eine Gemeinschaft die mir Mut gibt wenn ich so denke ach Mensch was können wir schon ausrichten gegen die ökologische Katastrophe.
00:15:09: Was ist schon der Tropfen unserer Liebe gegen den vielen Hass im Moment?
00:15:14: Ja was ist unser Engagement für andere angesichts dieser weltweitschreienden Ungerechtigkeiten?
00:15:22: und das macht mit totalem Mut diese Menschen zu erleben.
00:15:28: Neun Testament steht von Paulus, dieses schöne Wort.
00:15:32: Ihr seid ein Brief Christi geschrieben mit dem Heiligen Geist und nicht mit Tinte sondern mit dem Geist Gottes.
00:15:41: Ja also eine Frage an dich wer sind diese Menschen für dich?
00:15:45: was gibt dir Mut und Hoffnung?
00:15:49: Und wenn du mir davon etwas mitteilen magst schreib mir gerne.
00:15:53: ich würde das glatt in einer meiner nächsten Folgen einfließen lassen.
00:15:58: Ja, vielen Dank fürs Zuhören bis hierher!
00:16:01: Also von den alten Asyrian und dem Propheten Jeremia bis hin zu Frérurgie und der Gemeinschaft von Tizé.
00:16:09: das war Geh wie Gott suche auf der Suche nach Gott in der Bibel und in der Welt.
00:16:16: Bis zum nächsten Mal.
00:16:17: Bleibt behütet.
00:16:18: Tschüss.